So

02

Apr

2017

Eichenprozessionsspinner - Vorsicht – Ab Ende April schlüpfen wieder die Raupen des Eichenprozessionsspinner-Schmetterlings! Eine ernstzunehmende Gefahr!

In mindestens 10 Bundesländern (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg Vorpommern) wurden schon erste Vorkommnisse gemeldet. Hier wird davon ausgegangen, dass ab Ende April die Raupen des Eichenprozessionsspinner-Schmetterlings in großen Mengen schlüpfen. Diese Raupen bzw. Ihre Brennhaare sind für den Menschen und besonders für kleine Kinder nicht gänzlich ungefährlich und man sollte sich auf jeden Fall in betroffenen Gebieten gut schützen und bestimmte Vorsichtsmaßnahmen beachten.

 

Bei Hautkontakt mit den Brennhaaren, die die Raupen des Eichenprozessionsspinner-Schmetterlings im dritten Larvenstadium bilden, kommt es in der Regel zu allergischen Reaktionen der Haut. Vom starken Jucken bis zur Entzündungen der Haut ist alles möglich. Gefährlicher ist es, wenn man die Haare versehentlich einatmet. Atemnot, Asthma-Anfälle, sogar Fieber und Schwindel sind die Folgen. Hier und bei allen weiteren allergischen Reaktionen muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

 

Am besten schützen Sie sich in dem Sie die stark betroffenen Regionen (Eichenwälder) meiden, sich von den Tieren und Ihren Brutstätten verhalten und bei Waldspaziergängen und in Parks Ihre Haut bedeckt halten. Versuchen Sie nicht eigenständig Nester zu entfernen. Rufen Sie das Ordnungsamt an und fragen um Rat. Das tückische an den Raupen des Eichenprozessionsspinner-Schmetterlings ist, dass auch nachdem der Schmetterling geschlüpft ist, die Haare häufig zurück bleiben.

 

Vermehrt wurden in den letzten Jahren auch Nester und Brutstätten der Raupen in Parks, bei Spielplätzen und Grünanlagen gemeldet, so dass der Kontakt zu Menschen schneller, einfacher und heftiger war, als noch zu Zeiten, als hauptsächlich in Eichenwäldern die Raupen gesichtet wurden.

 

Falls Sie in Kontakt kommen, kühlen Sie die entzündeten Stellen ausgiebig, wechseln die Kleidung und duschen sich ordentlich ab. Die Kleidung gründlich waschen. Bei Reaktionen in den Atemwegen, sollten Sie je nach Intensität zum Arzt gehen.

 

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Sa

01

Apr

2017

Mückenstiche richtig und schnell behandeln

Mückenstich richtig behandeln
Mückenstich richtig behandeln

Fast jeder Mensch wird im Sommer regelmäßig von Mücken und anderen Insekten gestochen. Mückenstiche sind lästig, Sie schmerzen und schwellen an. Meist hat man mehrere Tage etwas von Mückenstichen. In der Regel sind Mückenstiche harmlos, weil keine Krankheiten übertragen oder allergische Reaktionen ausgelöst werden. Wenn dies nun doch der Fall sein sollte, empfiehlt es sich sofort einen Notarzt zu verständigen bzw. einen Arzt aufzusuchen. Auch Stiche in Rachen und Mund müssen sooft behandelt werden und von einem Notarzt versorgt werden!

 

Gegen normale Mückenstiche helfen viele Mittel, Hausmittel und Techniken, um die Symptome und Reaktionen zu mildern!

  • Kratzen Sie nicht – So verteilen Sie nur das Gift und gehen das Risiko ein, dass sich die Wunde entzündet
  • Desinfizieren Sie die Stiche mit Desinfektionsmittel aus einer Apotheke
  • Kühlen Sie den oder die Mückenstiche sofort
  • Die Behandlung mit Hitze stellt eine weitere Möglichkeit dar. Das proteinhaltige Gift wird ab einer Hitze über 40 Grad zerstört. Daher hilft es, wenn man einen Löffel unter heißes Wasser hält und diesen an die Einstichstelle hält!
  • Tupfen Sie Weinessig oder Salmiakgeist auf die Einstichstelle
  • Teebaumöl hilft auch gegen den Juckreiz und die Schwellung bei Mückenstichen
  • Eine halbe Zwiebel lindert den Juckreiz und die Schwellung
  • Natürlich helfen auch Gels, Salben oder Cremes gegen die Symptome von Mückenstichen
  • Als Allergiker empfiehlt es sich immer Antihistaminika Tabletten oder Salben am Mann zu führen, um im Notfall schnell reagieren zu können. Allergische Reaktionen können mit den richtigen Medikamenten und Salben schnell wieder in den Griff bekommen werden. Sprechen Sie hiermit vorab mit Ihrem Arzt und fragen diesen nach der richtigen Anwendung und Dosierung!
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Fr

15

Jul

2016

Behandlung von Bienenstichen - Helfen Sie mit die besten und effektivsten Tipps zur Behandlung zusammenzustellen!

Aktuell kommt es vermehrt zu Bienenstichen. Bienen werden besonders durch Essens- und Getränkegerüche angelockt und sind im Vergleich zu Wespen recht friedliche Zeitgenossen. Die meisten Stiche sind aber mit einfachen Mitteln zu behandeln und sollten nach ein paar Tagen wieder weg sein.

 

  • Stachel sofort entfernen – Am besten mit einem Finder wegschnippen
  • Einstichstelle kühlen (Eispad, Kühlakkus, Eiswürfel usw.)
  • Spucke auf die Einstichstelle tupfen
  • Franzbranntwein auf Stelle träufeln
  • Spitzwegerich auf die Einstichstelle legen
  • Ammoniak (2% Konzentration) bekommt man in der Apotheke
  • Teebaumöl oder Tiger Balm auf die betroffene Stelle schmieren
  • Einstichstelle mit einer Zwiebel bedecken
  • Medizinische und chemische Hilfsmittel

 

Kühlen Sie den Bienenstich gründlich und ausreichend lange. 4-5 Stunden können je nach Intensität der Reaktion sinnvoll und notwendig sein.

Bei allergischen Reaktionen oder bei einer starken Entzündung des Bienenstichs sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Mit allergischen Reaktionen sollte nicht leichtfertig umgegangen werden. Hier zählt jede Minute,

 

Möglichkeiten der Sofortbehandlung speziell für Bienenstiche:

  • Bei Bienenstichen ist es sinnvoll, dass man mit einer Absaugspritze das Gift schnellstmöglich aus der Einstichstelle zieht. So kann die Reaktion (Schwellung, Schmerzen, Juckreiz) deutlich gemindert werden. ´

 

Posten Sie hier Ihre Erfahrungen und Tipps und helfen damit anderen Betroffenen! 

 

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So

01

Mai

2016

Bremsenstiche schnell und effektiv behandeln!

Wer kennt Sie nicht - Bremsen! Sie sind nervig wie Fliegen, Ihre Stiche aber brennen wie Bienenstiche / Wespenstiche und können sich sehr schnell entzünden!

 

Wir suchen die besten Tipps und Tricks zur Vermeidung und Behandlung von Bremsenstichen! Posten Sie hier Ihre Erfahrungen und helfen Sie so anderen Betroffenen!

 

Zum Anfang empfehlen wir die folgenden Behandlungsmethoden:

 

  • Meist hilft es sehr gut die betroffene Stelle zu kühlen. Fließendes Wasser, Kühlpads oder auch chlorhaltiges Wasser aus einem Schwimmbad helfen sehr gut.
  • Essigumschläge – Nehmen Sie ein Tuch und geben sie Wasser und etwas Haushaltsessig drauf. Nun kühlen Sie den Bremsenstich damit immer wieder und wechseln Sie den Umschlag, so bald dieser warm geworden ist.
  • Salbe gegen Insektenstiche ist auch eine Alternative.
  • Halten Sie eine halbierte Zwiebel auf die Einstichstelle
  • Nehmen Sie eine Bananenschale und reiben Sie den Stich mit der Innenseite der Schale ein.
  • Teebaumöl auf einem Tuch hilft auch gut.

 

Also beteiligen Sie sich und nennen Sie uns Ihre Tipps zur Behandlung von Bremsenstichen!

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Mo

25

Apr

2016

Zeckenbisse - eine zunehmende Gefahr vor der man sich schützen muss!

Eine Hirnhautentzündung kann mitunter tödlich verlaufen und führt in den meisten Fällen eine dauerhafte und schwere Behandlung mit sich. Daher ist es umso erschreckender, dass die Anzahl der durch Zecken übertragenden Hirnhautentzündungen gerade im letzten Jahr stark gestiegen ist. Wie das Robert Koch Institut in der aktuellen Epidemoligischen Bulletin berichtete ist die Anzahl der Frühsommer- Meningoenzephalitis, auch FSME genannt, von 2010 auf 2011 um 63 Prozent gestiegen. In 2010 sind 260 FSME Fälle gemeldet worden, in 2011 waren es schon 423 FSME Fälle, die durch einen Zeckenbiss übertragen würden.

 

Zecken hauptsächlich im Süden Deutschlands

Besonders betroffen ist der Süden Deutschlands - im speziellen Bayern. Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Teile des Saarlands sind ebenfalls betroffen. Auch in Sachsen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern wurden einzelne Fälle gemeldet. Insgesamt wurden 140 Risiko Gebietskreise gemeldet, in denen man sich mit besonderer Vorsicht bewegen sollte und vor allem präventiv und achtsam vor Zecken sein sollte!

 

Borreliose und FSME durch Zeckenbiss

Anders als bei einer Borreliose Übertragung durch Zecken können FSME Übertragungen nicht durch Medikamente wirksam behandelt werden. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine ernst zu nehmende Krankheit und kann in schweren Fällen zu Gehirnhautentzündungen, Rückenmarksschädigungen, bis hin zum Tod führen. Man ist aber neben präventiven Maßnahmen nicht völlig machtlos, denn man kann sich impfen lassen.

Daher raten Experten und auch Gesundheitsbehörden, sich dringend impfen zu lassen, wenn man sich in den betroffenen Gebieten aufhält. Auch vor einem ungeschützten Urlaub wird abgeraten. Die Impfungen sollten alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt werden. Am besten Sie erkundigen sich bei den jeweiligen Gesundheitsbehörden oder bei Ihrem zuständigen Arzt, für welche Regionen einen Impfung sinnvoll ist.

 

Gegen Borreliose gibt es noch leider keine Impfung. Hier werden ca. 60.000 Personen in jedem Jahr durch einen Zeckenbiss angesteckt. Daher ist es wichtig, dass Sie die beschriebenen Vorsichtsmaßnehmen Erst nehmen und sich konsequent daran halten. Seien Sie achtsam, lassen Sie sich impfen und suchen Sie im Zweifel lieber einen Arzt auf, um rechtzeitig reagieren zu können.

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Mi

02

Mai

2012

Tigermücke - Die tropische Tigermücke ist auf dem Vormarsch nach Europa!

Nicht nur die Touristen und viele Mitteleuropäer freuen sich über die steigenden Temperaturen in den letzten Jahrzehnten. Auch Insektenarten, die ursprünglich nicht in den europäischen Raum gehören, lassen sich immer häufiger in Südeuropa auffinden. Die zunehmend warmen Winter, der häufigere Niederschlag in Südeuropa, speziell in Frankreich, Italien, den Benelux-Ländern und den angrenzenden Gebieten Deutschlands machen es aktuell der Tigermücke möglich sich auch in früher für Sie fremden Regionen anzusiedeln und so eine Gefahr für den Menschen zu werden. Hier ist besonders Italien zu nennen.

 

Tigermücken sind an den weißen Streifen auf Beinen und Rücken zu erkennen und kommen ursprünglich aus Süd-Ostasien. Durch den zunehmenden Tourismus, verstärkte Infrastruktur und die Klimaveränderungen gelangen Tigermücken vermehrt zu uns nach Europa und können sich so, weit über Ihre ursprünglichen Lebensräume ausbreiten.

 

Die Ausweitung dieser Mückenart ist für den Menschen nicht gänzlich ungefährlich, weil Sie Krankheiten wie Dengue- oder Chikungunya-Fieber übertragen kann. Dieses Fieber fühlt sich meist wie eine starke Erkältung bis Grippe an und verursacht starke Kopf- und Gliederschmerzen bei den Betroffenen.

 

Andererseits hat sich das Klima in Südspanien zum Beispiel für die tropische Tigermücke deutlich verschlechtert. Hier ist es schlicht und einfach zu trocken. Für die Zukunft wird mit einem weiteren Anstieg dieser Mückenart in Südeuropa gerechnet, weil sich das Klima tendenziell auch zu Ihren Gunsten verändern wird.

 

Für Deutschland besteht aktuell keine große Gefahr, weil es nicht warm genug ist. Daher ist also nur vermehrt im Urlaub Vorsicht geboten. Halten Sie sich einfach an die üblichen und auf dieser Seite vorgestellten Präventionsmaßnahme, so dass Sie gar nicht erst gestochen werden.

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Informationen zur ersten Hilfe, Behandlungsmöglichkeiten und Schutzmaßnahmen bei Stichen oder Bissen der folgenden Insekten finden Sie hier: