Sandfliegenbisse

Tipps und Tricks zum Schutz und zur Vermeidung von Sandfliegenbisse! Was mache ich bei starkem Juckreiz, Schwellungen und Schmerzen? Welche Mittel und Hausmittel helfen wirklich?

Sandfliegenbisse sind in Nord-Europa sehr ungewöhnlich. Im Urlaub jedoch kann man recht schnell von Sandfliegen gebissen werden. Sandfliegen sind meist in der Nähe von Wasser, egal ob am Meer oder an Seen zu finden.

 

Sandfliegenbisse / Stiche sind sehr nervig, weil man zum einen ein starkes Jucken verspürt und zum anderen eine Vielzahl von Stichen / Bissen in sehr kurzer Zeit erfahren kann. Es kann vorkommen, dass man bis zu 30 mal in wenigen Minuten gestochen wird. Sandfliegenbisse / Sandfliegenstiche an sich sind nicht gefährlich und schmerzen im Vergleich zu einem Bienenstich auch wesentlich geringer. Jedoch können sich diese Stichverletzungen schnell entzünden. Hier ist eine schnelle Reaktion notwendig, um schwere Folgen abzuwenden. Halten Sie die entzündete Stelle ruhig und behandeln Sie diese mit antibiotischen Salben. Kontaktieren Sie notfalls einen Arzt und lassen sich dort behandeln, damit es nicht zu ernsthaften Spätfolgen kommen kann. Helfen tun die gängigen Mückensprays und Gels.

 

Wichtig: Niemals anfangen an Sandfliegenstichen zu kratzen, um möglichen Entzündungen vorzubeugen. Die Leidensdauer ist bei Bissen, die man nicht anfasst sehr gering.

Besonders häufig kommen Sandfliegen in tropischen und subtropischen Gebieten vor. Dennoch ist es auch möglich in den USA oder im mittleren Osten von Sandfliegen gebissen zu werden.

 

In einigen Fällen kommt es vor, dass Sandfliegen andere Erreger und Bakterien übertragen. So reagieren einige Betroffene mit Fieber und Grippeähnlichen Symptomen, wie starkes Schwitzen, Frieren, Schwitzen und Gliederschmerzen. Beobachten Sie dies genau. Sollte das Fieber nach zwei Tagen nicht wieder verschwinden oder über 40 Grad steigen, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

 

Beobachten Sie die Bissstelle sorgfältig. In sehr seltenen Fällen werden Parasiten übertragen, die sich in der Bissstelle einnisten und dort brüten. Dann kann es zu schweren Entzündungen kommen, die zu ernsten Erkrankungen führen können, wenn man keine professionelle Behandlung mit Medikamenten erfährt. Warten Sie daher nicht zu lange, bis Sie einen Arzt aufsuchen, wenn sich die Sandfliegenbissstelle entzündet und die oben geschilderten Symptome auftreten.

 

Ein vollkommender Schutz vor Sandfliegenbissen ist schwer möglich. Einheimische verwenden Kokosnussöl, andere Stellen raten zu den herkömmlichen Mücken- und Insektensprays. Wir schlagen eine Mischung vor. Sprechen Sie mit den Einheimischen, an welchen Stellen, Stränden oder Regionen besonders viele Sandfliegen vorkommen und wie die Einheimischen sich vor Ort gegen Sandfliegen schützen. Ein Moskitonetz in der Nacht, lange imprägnierte Kleidung in der Dämmerung und ein wirksames Deet haltiges Insektenspray sind sicherlich schon ein sehr guter Schutz!

Forum –Bisse von Sandfliegen erkennen und richtig behandeln! Posten Sie Ihre Erfahrungen zum Thema Sandfliegen!

 

Wie behandeln Sie Ihre Sandfliegenbisse? Woran erkennen Sie Sandfliegenbisse? Was machen Sie gegen Sandfliegen und wie bekämpfen Sie diese? Haben Sie Erfahrungen mit Giften, Insektiziden, biologischen oder chemischen Mittel gegen Sandfliegen gemacht? Posten Sie hier Ihre Tipps und Erfahrungen, wie man Sandfliegenbisse am einfachsten und wirksamsten behandeln kann! Nutzen Sie unser Forum und helfen anderen Menschen!

Kommentare: 14
  • #14

    Brigitta (Mittwoch, 21 Juni 2017 07:23)

    Ich bin zurzeit in Javea / Costa Blanca und bin am ganzen Körper zerstochen , besonders an den Beinen ! So etwas habe ich noch nie erlebt , selbst in der Karibik nicht ! Heute Nacht ist der Juckreiz so schlimm gewesen , ich dachte ich drehe durch ! Eine Zitrone überall raufgeschmiert hat etwas Linderung gebracht ! Ich weiß jetzt nur nicht , sind es Stiche von Sandflöhen oder von Moskitos ? Die Stiche sind ziemlich rundherum gerötet , an jedem Bein sind mindestens 50 Stiche ! Urlaub versaut , heute geht's in die Apotheke und Gottseidank übermorgen nach Deutschland ! Nie wieder nach Javea !!!

  • #13

    Nina (Donnerstag, 06 April 2017 09:34)

    Wir waren ab Februar bis Anfang März in Sri Lanka unterwegs. Kurz vor unserer Abreise haben mich Sandfliegen gestochen und ich wäre die letzten Tage beinahe durchgedreht, so schlimm war das Jucken. Mittlerweile bin ich schon seit 4 Wochen wieder zurück. Die meisten Stiche sieht man immer noch, einige haben die letzten Abende wieder sehr gejuckt. Das ist echt schlimm so was hatte ich noch nie, aber scheinbar ist das dafür dann ja typisch.
    Entzündet hat sich bei mir nichts, die Stiche sind auch weniger geworden und kleiner aber dennoch ist mein Bein noch voll mit Flecken und Punkten

  • #12

    Nina (Sonntag, 19 März 2017 11:45)

    Hi,
    ich habe schlimme Erfahrungen auf den Philippinen gemacht, wir reisten 3 Wochen auf Palawan herum. Gleich am ersten Tag, als wir in einem Gebiet ohne viel Tourismus unterwegs waren, hatte ich Pro Bein ca. 50 Bisse, die aber erst 2 Tage später anfingen zu jucken. Uns wurde gesagt wir sollen zum Schutz Off-Creme nehmen, da gibt es verschiedene (Soft, Active usw.). Leider haben die nur bedingt geholfen. Nach dem Urlaub wurde mir "Johnson's Babyöl" empfohlen, gibt es auch in jeder Apotheke dort.
    Durch die Stiche lag ich teilweise 2 Nächte lang wach und habe wie verrückt kratzen müssen, Gott sei Dank ohne anschließende Entzündung. Ich habe mich dann kalt abgeduscht und aus der Minibar gekühlte Flaschen über die Beine gerollt. Dann habe ich von dem Wirkstoff CALAMINE (Galmei) gehört. Die gibt es dort als Zinksalbe/-paste, dementsprechend muss man beim Anziehen aufpassen, dass man nicht alles vollschmiert. Mir hat das gut geholfen, da ich auch nach 2 Wochen noch fast verzweifelt bin, als die alten Stiche wieder angeschwollen sind und NOCHMAL anfingen zu jucken. Zurück in Deutschland habe ich auch nach 4 Wochen noch einzelne juckende Stellen, so etwas habe ich noch nie erlebt. Einige neue Stiche kamen zwar dazu, aber die sind auch schon wieder 2 Wochen alt.
    In den touristischeren Gebieten (el Nido z.B.), hatten wir kaum Probleme, da man da aktiv gegen die Biester vorgeht.

  • #11

    Tim (Mittwoch, 01 Februar 2017 09:26)

    Hallo,
    ich reise derzeit durch Neuseeland und befinde mich momentan auf der Südinsel ganz im Osten. Seit einigen Tagen habe ich sowohl an den Beinen und Armen, viele Stiche oft nebeneinander aber auch in größeren Abständen bemerkt. Diese haben an den Armen angefangen und sind nun seit heute bei den Beinen angelangt. Zudem plagt mich seit 2 Tagen ein mulmiges gefühl in der Magengegend, welches von Kopfschmerzen und Hitzewallungen begleitet wird. Jetzt frage ich mich, ob es sich um Sandflies oder um Flöhe handelt. Was wäre in Neuseeland wahrscheinlicher? Ich werde nicht drum herum kommen einen Artzt oder eine Apotheke aufzusuchen, wollte trotzdem mal um Rat in diesem Forum bitten.

    Danke im Voraus,

    Tim

  • #10

    Werner (Mittwoch, 25 Januar 2017 16:24)

    Ich habe 6 Jahre Erfahrung mit Sandfliegen auf den Seychellen:
    1. Ort: Praslin, Cote d`or
    2. Die Sandfliegen halten sich nur am Strand(Sand) auf. Direkt am Wasser
    nicht.
    3. Es gibt Menschen, die liegen stundenlang im Sand und haben keine Stiche.
    4. Bei mir helfen herkömmliche Mücken- und Insektensprays.
    5. Nach dem Stich hilft Azaron am besten (in jeder deutschen Apotheke)
    Das wirkt fast 5-6 Stunden. Man kann also fast eine Nacht schlafen.
    6. Am Anfang hatte ich Pyolysin (altes DDR Mittel). Wesentlich billiger
    aber nicht ganz so wirkungsvoll. Unterdrückt den Juckreiz 3-4 Std.
    7. In jedem Fall hat man 1 Woche mit der "Behandlung" zu tun.
    und man benötigt einen geduldigen Bettnachbarn, der die Stiche auf
    dem Rücken behandelt.
    25. Jan. 2017

  • #9

    Jürgen Rößner (Freitag, 16 Dezember 2016 23:18)

    Wir waren im Oktober im Urlaub auf Jamaica,meine Frau hatte Sandflöhe ähnliche -Bisse wie sehr kleine weise Körner hauptsächlich an den Armen und beinen.
    Jucken war nun angesagt,beim rauspullen waren es sehr kleine Sandkörner,nun hat sie laufend Duchfall.
    Was kann man dagegen tun?

    Gruß

    Brigitte & Jürgen

  • #8

    fairplay (Sonntag, 26 Juni 2016 18:02)

    Das habe ich zuesrt vergessen: Wichtig, wenn Sie Ihren HUND in den Süden (alle Mittelmeerländer, sowie Portugal) mitnehmen! Sandmücken können Leishmaniose übertragen. In Südspanien ist ein hoher Prozentsatz der Hunde infiziert. Die Krankheit ist beim Hund unheilbar, kann aber - rechtzeitig erkannt und behandelt - eingedämmt werden. SCHUTZ: Impfung, z.B. CaniLeish, 3 Teilimpfungen, daher mindestens 6 Woche vor Reiseantritt zum TA. Außerdem ein Schutzhalsband auf Basis Deltamethrin wie z.B. Scalibor. Gegen die zweite sehr gefährliche "Mittelmeerkrankheit", den sogenannten "Herzwurm" (Überträger die Schmetterlingsmücke) schützt ein Spot-On wie Advocate, oder zum Einnehmen Milbemax. Alles vom TA. Rezeptfrei erhältliche Präparate auf "Naturbasis" schützen Ihren Liebling leider nicht.

  • #7

    fairplay (Sonntag, 26 Juni 2016 12:28)

    Sandfliegen kommen auch im Süden Europas häufig vor, z.B. in Südspanien ca. von Mitte Mai-Ende Juni. Man sollte wissen, dass ihre Aktivität nicht auf Dämmerung und Nacht beschränkt ist, sie beissen den GANZEN TAG! Abgesehen von der Vorliebe für Plätzen nahe des Wassers halten sie sich gerne im Schatten auf. Dort kann man mitunter ganze "Wolken" dieser winzigen Quälgeister sehen und hören: Ein charakteristisches Summen, denn sie fliegen gerne in die Ohren. Weiters verstecken sie sich gerne am Kopf in den Haaren, vor allem im Nacken und beissen dort wiederholt. SCHUTZ: Es helfen ausschließlich chemische Mitteln, am besten DEET, z.B. Anti-Brumm, wie schon Sibylle richtig feststellt. Melanie, auf ein- geeignetes!- Mückenspray sollte man keinesfalls verzichten und Zitrone sowie alle "Naturprodukte" sind wirkungslos. Bei sensibler Haut kann man Autan Active Lotion verwenden, das hat einen anderen Wirkstoff, besser hautverträglich aber etwas weniger wirksam.
    https://www.test.de/Mueckenmittel-Im-Stich-gelassen-1179449-2179449/
    Ist man gestochen, hilft nichts wirklich. Antihistaminsalben und/oder Tabletten lindern etwas, aber wichtig ist vor allem richtig schützen!

  • #6

    Sibylle (Samstag, 05 März 2016 16:04)

    Meine Erfahrungen mit Sandfliegen stammen aus Neuseeland. Nord- und Südinsel gleichermaßen. Sogar am Fox Glacier auf der Südinsel haben Sie mich erwischt und noch viel mehr am Milford Sound.

    Da ich nichts über Sandfliegen wusste (und auch nicht mit so etwas gerechnet hatte) habe ich erstmal nichts an Abwehrmitteln gehabt. Aber diese Bisse haben mich nachts fast um den Verstand gebracht. Solch höllischen Juckreiz und Schmerzen gleichzeitig hatte ich bis dato noch nie.

    Was mir geholfen hat gegen den Juckreiz waren Antihistamintabletten. Ich schwöre da absolut auf Telfast. Gibt es in Deutschland nur gegen Privatrezept. In Neuseeland in jeder Pharmazia in verschiedenen Dosierungen. Ich hatte die mit 180 mg.

    Ansonsten sprühe ich mich jetzt grundsätzlich mit Beginn der Dämmerung mit Anti Brumm ein. Das Zeug ist super. Keine Mücke sticht mehr. Kann ich immer prima im Spanien-Urlaub feststellen, wenn alle anderen verstochen sind und ich schon seit Jahren nicht mehr :-)

  • #5

    Melanie H. (Montag, 22 Februar 2016 21:50)

    In Jamaika bin ich hauptsächlich an den Beinen, Füßen und teils an den Händen von Sandfliegen attackiert worden. Ich habe Einheimische gefragt,und ihre Antwort war: nach einem Stich ca.10 Minuten den Juckreiz unterdrücken und nicht kratzen. Dann beruhigt sich der Stich. Ich hatte "Fenistil Gel"dabei,was ich danach drauf gemacht habe. Hat recht gut geholfen!
    Zum vorbeugen würde sich Limetten- oder Zitronensaft bewähren. Einfach mit einer Zitrone oder Limette abreiben. Auf ein Mückenspray würde ich verzichten. Ich war damit besprüht von Kopf bis Fuß, und mir kam es vor als würde ich die Sandfliegen magisch anziehen.
    Aber am besten ab 17 Uhr etwas längeres an Kleidung tragen!!!

  • #4

    Raske (Donnerstag, 10 September 2015 10:07)

    Sandfliegen können auch Leishmaniose übertragen meines Wissens gibt es aber in Sri Lanka / Asien nur Hautnekrose Leishmaniose, unbehandelt wirklich unschön, aber mit starken Antibiotika ist es in ein paar Tagen vorbei und man soll dann imun sein. Ob es wahr ist? In Afrika gibt es auch eine Form der Leishmaniose die innere Organe schädigt und soagr zum Tod führen kann.
    Was wirklich sehr wichtig ist, aus eigener Erfahrung, nicht aufkratzen es gibt hässliche Entzündungen. In Sri Lanka gibt es eine Hydrocortison creme die den Juckreiz lindern soll. Ich selber nehme den Stichheiler oder mache mir Wasser heiß und tauche dann ein Tuch ein(sehr heiß) und lege es auf die betroffenen Stellen. Unter Gesundheit auf meiner Seite findet ihr noch mehr Tipps.
    Sonnige Grüße aus Sri Lanka.

  • #3

    julydoebber (Freitag, 10 Juli 2015 00:03)

    Igitt, unser (B)Engelchen(2) wurde am Strand bei uns auf Rügen von diesen lästigen Sandfliegen zerstochen. Behandle die quaddelartigen Stellen mit Soventol( mit etwas Kortison) und hoffe, dass wir das hingekommen.

  • #2

    Michael (Donnerstag, 09 Juli 2015 18:35)

    Habe gegen Sandfliegen Bisse ein Mittel in Taihland bekommen das wirklich bei mir hilft.
    BETROCOT 15 gm Betamethasone Valerate Gentamicin Sulfate.
    Das Jucken ist sehr schnell zurückgegangen.
    Die Heilung der Näselenden Stellen ging in ca. 3 Tagen.
    Ein Wunder :-)

  • #1

    petra schreiter (Dienstag, 21 Mai 2013 13:39)

    Ich hatte schon im letzten Jahr an den Beinen stiche oder bisse, die ganz schlimm wurden, mit fieber und hässlichen braunen Narben, ich musste antibiotika einnehmen und salben und kühlen! Vor zwei Tagen war ich wieder am Berliner See Biesdorf und es ist wieder passiert, so das ich gleich wieder zum Arzt muss!!!

Informationen zur ersten Hilfe, Behandlungsmöglichkeiten und Schutzmaßnahmen bei Stichen oder Bissen der folgenden Insekten finden Sie hier: