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Mi

02

Mai

2012

Tigermücke - Die tropische Tigermücke ist auf dem Vormarsch nach Europa!

Nicht nur die Touristen und viele Mitteleuropäer freuen sich über die steigenden Temperaturen in den letzten Jahrzehnten. Auch Insektenarten, die ursprünglich nicht in den europäischen Raum gehören, lassen sich immer häufiger in Südeuropa auffinden. Die zunehmend warmen Winter, der häufigere Niederschlag in Südeuropa, speziell in Frankreich, Italien, den Benelux-Ländern und den angrenzenden Gebieten Deutschlands machen es aktuell der Tigermücke möglich sich auch in früher für Sie fremden Regionen anzusiedeln und so eine Gefahr für den Menschen zu werden. Hier ist besonders Italien zu nennen.

 

Tigermücken sind an den weißen Streifen auf Beinen und Rücken zu erkennen und kommen ursprünglich aus Süd-Ostasien. Durch den zunehmenden Tourismus, verstärkte Infrastruktur und die Klimaveränderungen gelangen Tigermücken vermehrt zu uns nach Europa und können sich so, weit über Ihre ursprünglichen Lebensräume ausbreiten.

 

Die Ausweitung dieser Mückenart ist für den Menschen nicht gänzlich ungefährlich, weil Sie Krankheiten wie Dengue- oder Chikungunya-Fieber übertragen kann. Dieses Fieber fühlt sich meist wie eine starke Erkältung bis Grippe an und verursacht starke Kopf- und Gliederschmerzen bei den Betroffenen.

 

Andererseits hat sich das Klima in Südspanien zum Beispiel für die tropische Tigermücke deutlich verschlechtert. Hier ist es schlicht und einfach zu trocken. Für die Zukunft wird mit einem weiteren Anstieg dieser Mückenart in Südeuropa gerechnet, weil sich das Klima tendenziell auch zu Ihren Gunsten verändern wird.

 

Für Deutschland besteht aktuell keine große Gefahr, weil es nicht warm genug ist. Daher ist also nur vermehrt im Urlaub Vorsicht geboten. Halten Sie sich einfach an die üblichen und auf dieser Seite vorgestellten Präventionsmaßnahme, so dass Sie gar nicht erst gestochen werden.

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Di

24

Apr

2012

Eichenprozessionsspinner - Vorsicht – Ab Ende April schlüpfen wieder die Raupen des Eichenprozessionsspinner-Schmetterlings. Sie sind gefährlich und lösen mitun

In mindestens 10 Bundesländern (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg Vorpommern) wurden schon erste Vorkommnisse gemeldet. Hier wird davon ausgegangen, dass ab Ende April die Raupen des Eichenprozessionsspinner-Schmetterlings in großen Mengen schlüpfen. Diese Raupen bzw. Ihre Brennhaare sind für den Menschen und besonders für kleine Kinder nicht gänzlich ungefährlich und man sollte sich auf jeden Fall in betroffenen Gebieten gut schützen und bestimmte Vorsichtsmaßnahmen beachten.

 

Bei Hautkontakt mit den Brennhaaren, die die Raupen des Eichenprozessionsspinner-Schmetterlings im dritten Larvenstadium bilden, kommt es in der Regel zu allergischen Reaktionen der Haut. Vom starken Jucken bis zur Entzündungen der Haut ist alles möglich. Gefährlicher ist es, wenn man die Haare versehentlich einatmet. Atemnot, Asthma-Anfälle, sogar Fieber und Schwindel sind die Folgen. Hier und bei allen weiteren allergischen Reaktionen muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

 

Am besten schützen Sie sich in dem Sie die stark betroffenen Regionen (Eichenwälder) meiden, sich von den Tieren und Ihren Brutstätten verhalten und bei Waldspaziergängen und in Parks Ihre Haut bedeckt halten. Versuchen Sie nicht eigenständig Nester zu entfernen. Rufen Sie das Ordnungsamt an und fragen um Rat. Das tückische an den Raupen des Eichenprozessionsspinner-Schmetterlings ist, dass auch nachdem der Schmetterling geschlüpft ist, die Haare häufig zurück bleiben.

 

Vermehrt wurden in den letzten Jahren auch Nester und Brutstätten der Raupen in Parks, bei Spielplätzen und Grünanlagen gemeldet, so dass der Kontakt zu Menschen schneller, einfacher und heftiger war, als noch zu Zeiten, als hauptsächlich in Eichenwäldern die Raupen gesichtet wurden.

 

Falls Sie in Kontakt kommen, kühlen Sie die entzündeten Stellen ausgiebig, wechseln die Kleidung und duschen sich ordentlich ab. Die Kleidung gründlich waschen. Bei Reaktionen in den Atemwegen, sollten Sie je nach Intensität zum Arzt gehen.

 

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